Nicht so gut: Die chinesische Regierung hat das Visum des New-York-Times-Journalisten Chris Buckley, 45, nicht verlängert. (Alle Journalisten-Visa müssen zum 31.12. eines Jahres neu beantragt werden). Buckley war seit zwölf Jahren in China und hat das Land mit seiner Familie Richtung Hongkong verlassen.
Das ist bereits das zweite Mal innerhalb eines Jahres, dass ein Journalist quasi aus dem Land geschmissen wird. Im Mai traf es die Al-Jazeera-Korrespondentin Melissa Chen. Zuvor war 14 Jahre lang kein Journalist aus China verwiesen wurde.
Aus zwei Fällen bereits eine Tendenz abzuleiten, mag voreilig sein. Aber auf eine Liberalisierung deutet das ganz gewiss nicht hin. Die New York Times hatte im Oktober über das Vermögen der Familie von Wen Jiabao berichtet, des Noch-Premierministers. Die Website der Zeitung ist seitdem in China gesperrt.
Das Visum des Autors des Artikels, David Barboza, wurde allerdings verlängert. Wie so oft in China gilt: Nichts genaues weiß man nicht…

Nicht so gut: Die chinesische Regierung hat das Visum des New-York-Times-Journalisten Chris Buckley, 45, nicht verlängert. (Alle Journalisten-Visa müssen zum 31.12. eines Jahres neu beantragt werden). Buckley war seit zwölf Jahren in China und hat das Land mit seiner Familie Richtung Hongkong verlassen.

Das ist bereits das zweite Mal innerhalb eines Jahres, dass ein Journalist quasi aus dem Land geschmissen wird. Im Mai traf es die Al-Jazeera-Korrespondentin Melissa Chen. Zuvor war 14 Jahre lang kein Journalist aus China verwiesen wurde.

Aus zwei Fällen bereits eine Tendenz abzuleiten, mag voreilig sein. Aber auf eine Liberalisierung deutet das ganz gewiss nicht hin. Die New York Times hatte im Oktober über das Vermögen der Familie von Wen Jiabao berichtet, des Noch-Premierministers. Die Website der Zeitung ist seitdem in China gesperrt.

Das Visum des Autors des Artikels, David Barboza, wurde allerdings verlängert. Wie so oft in China gilt: Nichts genaues weiß man nicht…